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Babybrei selbst zubereiten – so funktioniert es

Babybrei selber machen

Babybrei können Sie auch zuhause selbst herstellen. Hierbei müssen Sie jedoch einige grundlegende Dinge beachten. Wie Sie Brei für Ihr Baby selber machen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Diese Zutaten gehören nicht in einen Babybrei – eine Übersicht

Bestimmte Zutaten können Babys nicht oder nur bedingt vertragen. Solche Zutaten sollten Sie bei der Herstellung Ihres Breis nicht verwenden. Hierbei handelt es sich um folgende Dinge:

  1. Säurehaltige Lebensmittel: Fruchtsäfte sind ungeeignet für die Zubereitung von Babynahrung. Auch Tomaten, Zitrusfrüchte und Beeren gehören nicht in den Brei.
  2. Gewürze und Nüsse: Auch mit Gewürzen wie Salz sollten Sie vorsichtig sein. Babys vertragen in der Regel solche Gewürze nicht gut, weshalb diese in Babynahrung nicht verwendet werden sollten. Aus diesem Grund schmeckt Babynahrung auch überwiegend fade, sofern Sie diese einmal probiert haben.
  3. Weiterhin gehören in den Babybrei kein Zucker, kein Obst, Nudeln, ungeschälter Reis oder Kartoffelklöße.
  4. Milchprodukte: Babys vertragen sehr häufig keine Milchprodukte wie Quark oder auch Joghurt.
  5. Rohe Zutaten: Auch rohe Zutaten gehören nicht in den Babybrei. Hierzu zählen Salami, rohe Eier oder Käse. Da bei solchen Produkten eine hohe Salmonellen-Gefahr besteht, sollten Sie diese sicherheitshalber aus dem Brei heraus lassen. Hierzu zählt unter anderem auch Honig, der ein rohes Naturprodukt ist. Bei der Verwendung von Honig kann es zu leichten Unverträglichkeiten kommen.
  6. Gemüse wie Spinat oder Fenchel haben einen hohen Nitrat-Gehalt. Auf Nitrat reagieren Babys oft sehr empfindlich, weshalb diese Zutaten vermieden werden sollten.
  7. Kohl: Die aufblähende Wirkung von Kohl ist ebenso für Babys unverträglich. Geben Sie Kohl aus diesem Grund besser nicht in den Babybrei.
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Zubereitung von Babybrei – hierauf sollten Sie achten

  1. Achten Sie darauf, nur frische Zutaten zu verwenden. Außerdem sollten Sie statt zu herkömmlichem Gemüse zu Bio-Gemüse greifen. Dieses wird nicht gespritzt oder mit giftigen Substanzen behandelt. Auf diesem Weg wird die Gefahr durch die Chemikalien für Ihr Baby verringert.
  2. Weiterhin sollten die Nährstoffe in dem Babybrei ausgeglichen sein. Im Brei sollten neben Proteinen auch Kohlenhydrate und Vitamine vorhanden sein. Kohlenhydrate sind die Haupt-Energielieferanten, weshalb hier ein ausgewogenes Verhältnis herrschen sollte.
  3. Der Brei sollte nach Möglichkeit so schonend wie möglich zubereitet werden. Schneiden Sie die Zutaten vor dem Garen klein, um die Garzeit zu verringern und die wichtigsten Nährstoffe zu erhalten. Dünsten ist hierbei die empfohlene Methode, um die Nährstoffe optimal zu schützen.
  4. Beim Pürieren sollten Sie dafür sorgen, dass der Brei so fein wie möglich wird. Da das Baby am Anfang noch keine Zähne besitzt, sollte der Brei nicht zu fest sein. Mit etwas abgekochtem Wasser können Sie diesen auch im Nachhinein verflüssigen.
  5. Eine praktische Möglichkeit ist es, den Brei einmal vorzukochen und dann als Vorrat portionsweise einzufrieren. So müssen Sie diesen nicht jeden Tag neu selbst kochen.
  6. Zum Einfrieren des Breis eignen sich beispielsweise Gefrierbeutel oder Gefrierdosen.

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