Bitcoin kaufen und verkaufen, mit CFDs auf eine Wertentwicklung spekulieren und ganz nebenbei auch noch schnell reich werden – das klingt wie ein Märchen. Und doch wird damit immer wieder geworben. Handelsplattformen, Broker, App-Entwickler hinter ominösen Bots versprechen das große Geld bei kleinsten Einsätzen. Wie geht das nun mit dem Handel?

Generell gibt es zwei Arten, mit Bitcoin zu handeln. Man kann einerseits die Währung tatsächlich kaufen und später gewinnbringend verkaufen. Einfaches Prinzip wie bei jedem anderen Handelsgut auch: Es wird billig eingekauft und teuer verkauft. Und das ist auch im Rahmen von Daytrading, also sehr kurzfristigen und schnellen Transaktionen, möglich. Bots, also kleine Programme, die Kurse und Tendenzen berechnen, sollen dabei helfen. Die zweite Version ist, auf die Wertentwicklung des Bitcoins zu spekulieren. Im Grunde genommen wettet man Geld darauf, wie sich der Kurs des Bitcoin entwickelt. Diese sogenannten CFDs sind extrem spekulativ und versprechen sehr hohe Gewinne in sehr kurzer Zeit, bringen aber eben auch entsprechend hohe Verluste. Aber was ist nun der Unterschied zwischen Bitcoin kaufen und Bitcoin Handeln?

Beim Handel kommen die Bots ins Spiel

Bots oder Robots braucht man beim Erwerb von Bitcoin erst einmal nicht. Sie werden erst interessant, wenn man mit der Währung handeln, sie also gewinnbringend kaufen und verkaufen will. Die Märkte sind bisweilen recht turbulent, so dass sich innerhalb eines Tages sehr starke Schwankungen ergeben. Wer sich damit nicht direkt befassen will oder kann, überlässt den Handel einem sogenannten Bot. Diese Apps übernehmen das. Über die Einstellungen kann man Risikofreude und dergleichen ganz gut steuern, und wenn man gerade eine Pause einlegen will (weil beispielsweise der Kurs seit Tagen nur fällt und man sich deshalb kurz zurückzieht), nimmt man den Bot einfach offline. Ein solcher Bot ist Immediate Edge.

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Kryptowährungen kaufen – und dann?

Kryptowährungen sind erst einmal kein Handelsgut, sondern Währungen. Sie werden, ganz wie Euro, Yuan, Rubel, Yen und Dollar zum Bezahlen von Produkten und Dienstleistungen eingesetzt. Die Idee dahinter ist einfach: Der Wert der Kryptowährungen wird darüber bestimmt, welchen Wert die Besitzer der einzelnen Einheiten der Währung zuschreiben. Kein Staat, kein politisches System stützt die Währungen. Das ist auch beim Bitcoin so. Bitcoins kann man ganz einfach kaufen, so wie man Euro in Yen tauscht (also Yen kauft), Dollar in Pesos tauscht (also Pesos kauft) und so weiter. Der Unterschied besteht darin, dass man keine Münzen und Geldscheine ausgehändigt bekommt. Kryptowährungen sind rein digitales „Geld“. Und dementsprechend werden sie auch auf digitalen Konten und in digitalen Wallet (Geldbeuteln) aufbewahrt. Will man nun etwas kaufen, kann man bei einigen Onlinehändlern und in größeren Städten sogar im lokalen Handel mit Kryptowährungen anstelle von Dollar, Euro oder Dinar bezahlen.

Fazit: Langsam einsteigen und nur wenig investieren

Der größte Teil der Menschen macht beim Handel mit Kryptowährungen Verluste. Das gilt vor allem beim Handel mit CFDs, die als extrem risikoreich gelten. Werden Gewinne gemacht, geht das oft durch die Presse – daher rührt auch der Eindruck, man könne mit Bitcoin schnell reich werden. Wer ein bisschen Geld übrig hat und sich gerne mit dem Thema beschäftigen will, sollte sich erst einmal ein Demo-Konto bei einem Broker seiner oder ihrer Wahl einrichten. Wenn alles klar ist, können auch ein paar Euro investiert werden. Am Anfang sollten aber maximal niedrige dreistellige Beträge sein, deren Verlust man locker verkraften kann.

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