Am besten richten Sie sich beim Kauf von Brennholz nach Ihren Bedürfnissen. Beim Brennholz kommt es auf das jeweilige Gewicht der Holzart, wenn es um die Brenndauer geht. Ebenso ist es wichtig, zusätzlich immer auf die Qualität zu achten. Wie Sie das beste Brennholz finden, erfahren Sie nachfolgend in diesem Artikel.

Wie wählt man das richtige Brennholz aus? Hilfreiche Tipps

Es macht grundsätzlich keinen Unterschied, welche Holzart Sie auswählen, da alle Arten gleich gut brennen. Es gibt jedoch gewisse Eigenschaften von Holz, die von Art zu Art unterschiedlich sind. Das sollten Sie bei der Auswahl berücksichtigen:

  1. Zwei Jahre sind als Lagerzeit für Brennholz eine ideale Dauer. Nach dieser Zeit verbleiben im Brennmaterial nur noch 20 Prozent Feuchtigkeit. Wenn das Holz nämlich zu feucht ist, entwickelt sich beim Verbrennen zu viel Rauch, der in Ihr Zimmer zieht. Lagern Sie das Holz jedoch länger als drei Jahre, wird es nicht mehr lange genug brennen.
  2. Deshalb sollten Sie nur gut gelagertes und trockenes Brennholz kaufen. Nach dem Kauf lagern Sie es am besten an einem trockenen und luftigen Platz, sodass es weiter trocknen kann, ohne Feuchtigkeit aufzunehmen. Weiterhin müssen Sie das Holz vor Regen schützen, um die Trocknung nicht zu gefährden.
  3. Ist Ihr Brennholz zu feucht, dann kann es nicht gut brennen. Wahrscheinlich werden Sie dann Schwierigkeiten haben, das Holz im Kamin überhaupt zum Brennen zu kriegen. Der Wasserdampf kondensiert und kann dadurch ebenso zu Schäden am Kamin und den Wänden führen.
  4. Möchten Sie auf der sicheren Seite sein, dann kaufen Sie Ihr Brennholz am besten im Fachhandel. Sie können handlich zersägte Holzscheite in hoher Qualität im Baumarkt oder auch im Internet erwerben. Die regionalen Holzhändler und Forststände verkaufen meist größere Mengen an Brennholz.
  5. Sehr gute Brenneigenschaften hat Hartholz. Dazu zählen beispielsweise Eiche, Kirsche, Buche, Esche und Ahorn. Das Holz der Buche soll am schönsten brennen.
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Brennholz-Arten und ihre Eigenschaften – ein Überblick

Alle Holzarten eignen sich gut zum Verbrennen im Kamin. Jedoch haben die Arten unterschiedliche Eigenschaften, die Sie je nach Bedürfnis für sich nutzen sollten. Wichtig ist, dass Sie beim Kauf immer darauf achten, Holz ohne giftige Stoffe zu kaufen. Manche Holzarten werden nämlich mit solchen Stoffen behandelt und beim Brennvorgang können dann giftige Gase an die Umgebung abgegeben werden.

  1. Wenn Sie Esche als Brennholz verwenden, dann können Sie beim Brennvorgang kleine Flammen und Funken bestaunen.
  2. Wollen Sie die Glut so lange wie möglich beibehalten, dann greifen Sie zu Eichenholz. Diese Holzart benötigt jedoch hohe Temperaturen, bis sie zu brennen beginnt.
  3. Mit der Birke als Brennholz bekommen Sie eine blaue Flamme. Die Birke brennt aber schneller aus als andere Hölzer.
  4. Die Buche hat als Brennholz den besten Ruf. Das Holz brennt lange, kann gut angezündet werden und bildet zudem einiges an Glut.
  5. Anstatt Hartholz können Sie ebenso Nadelholz zum Brennen verwenden. Nadelhölzer lassen sich sehr gut anzünden. Gut geeignet sind Fichte, Kiefer, Tanne und die Douglasie.

Am besten kaufen Sie regionale Holzarten, die in Ihrer Umgebung wachsen. Auf diese Weise können Sie sichergehen, dass Ihr Brennholz keinen langen Transport zurücklegen musste. Weiterhin sollten Sie so umweltschonend wie möglich heizen. Möchten Sie den Kamin anheizen, dann nehmen Sie dafür nur kleine Stücke. Sobald die nötige Temperatur erreicht ist, können Sie auch große Scheite hinzugeben. Legen Sie weiterhin häufiger kleinere Mengen an Holz nach, um Brennholz zu sparen.

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