Bevor Sie Ihren Hund in den Garten lasen, sollten Sie den Garten entsprechend vorbereiten. Nicht nur ausbruchsicher sollte der Garten sein, sondern auch frei von Gefahrenquellen. In diesem Artikel geben wir Ihnen wichtige Tipps, wie Sie Ihren Garten sicher für Ihren Vierbeiner machen, sodass dieser unbeaufsichtigt spielen kann.

Ein sicherer Garten für Hunde – das müssen Sie beachten

Ein Hund braucht ausreichend Auslauf an der frischen Luft und ein Garten ist natürlich ideal, damit er auch zu Hause im Freien spielen kann. Dort sollte der Hund sich am besten unbeaufsichtigt und sicher aufhalten können. Möchten Sie Ihren Hund in den Garten lassen, dann prüfen Sie den Garten zunächst auch Hundesicherheit.

  1. Zaun: Als Erstes müssen Sie überprüfen, ob das Gelände ausreichend eingezäunt ist, um Ihren Hund unbeaufsichtigt zu lassen. Hierbei müssen Sie darauf achten, dass der Zaun hoch genug ist, sodass der Hund nicht darüber springen kann. Ebenso sollten keine Schlupflöcher vorhanden sein. Auf diese Weise schützen Sie Ihren Hund und sorgen auch dafür, dass er nicht zu Passanten oder Kindern laufen kann, die an Ihrem Grundstück vorbei gehen.
  2. Giftige Pflanzen: Nicht jeder Hundebesitzer ist sich darüber im Klaren, dass im Garten für Hunde giftige Pflanzen lauern können. Beispielsweise sind die Äste und Stängel der Tomatenpflanze gefährlich, da darin Solanin enthalten ist. Die Blätter vom Buchsbaum können bei Hunden zu Reizungen des Magen-Darm-Traktes führen. Deshalb müssen Sie sich im Vorfeld gründlich informieren und gefährliche Pflanzen entfernen oder in unerreichbarer Entfernung für Ihren Hund anpflanzen.
  3. Stachelpflanzen: Nicht alle Pflanzen sind beim Verzehr für Ihren Hund giftig. Ebenso gefährlich sind stachelige Pflanzen und Sträucher. Dazu zählen insbesondere Rosen oder Brombeeren. Besonders gefährlich werden die Dornen, wenn der Hund einen Ast ins Auge bekommt. Am besten schneiden Sie alle stacheligen Äste und Sträucher so weit zurück, dass sie keine Gefahr mehr darstellen.
  4. Gartenmöbel: Achten Sie darauf, dass Ihre Gartenmöbel keine scharfen Kanten und Ecken haben, an denen sich Ihr Hund möglicherweise verletzen könnte.
  5. Kellerschacht: Bevor Ihr Hund unbeaufsichtigt im Garten toben kann, müssen Sie die Kellerschächte rund um Ihr Haus prüfen. Der Kellerschacht sollte so gebaut sein, dass der Hund nicht hinein fallen kann oder abgedeckt werden. Ansonsten kann dieser gerade für kleine Hunde gefährlich werden.
  6. Wasser: Haben Sie einen Pool oder einen Teich im Garten, dann sollten Sie Folgendes sicherstellen: Fällt Ihr Hund hinein, muss er an einer Stelle wieder an Land gelangen. Hunde können schwimmen, benötigen aber eine Stelle, um mühelos ans Ufer zu kommen. Eine solche Stelle ist auch für Kinder eine sinnvolle Idee, weshalb Sie den Pool oder Teich zugleich hunde- und kindersicher machen.

Potenzielle Gefahren für Hunde – wichtige Hinweise

Nachdem Sie alle zuvor genannten Gefahrenquellen aus dem Garten beseitigt haben, sollten Sie dennoch immer einige Risiken im Hinterkopf behalten. So vermeiden Sie es, dass Ihr Vierbeiner sich einen Schaden zuzieht.

  1. Giftige Substanzen: Wenn Sie Ihren Pflanzen etwas Gutes tun möchten, dann versorgen Sie diese in der Regel von Zeit zu Zeit mit Dünger. Haben Sie einen Hund, dann sollten Sie den Dünger in jedem Fall außer Reichweite aufbewahren. Das gilt neben Dünger ebenfalls für Malerfarbe, Pflegemittel für Holz und andere giftige Stoffe.
  2. Grill: Gerade im Sommer wird gerne mal gegrillt. Leckere Würstchen und Steaks können aber auch Ihren Vierbeiner anlocken. Deshalb sollten Sie darauf achten, das Grillgut so zu positionieren, dass der Hund es nicht wegschnappen kann. Beachten Sie, dass beispielsweise Geflügelknochen für Ihren Hund gefährlich sein können. Weiterhin ist es wichtig, darauf zu achten, dass der Grill stabil steht und vom Hund nicht umgeworfen werden kann, sodass er sich verbrennt.
  3. Zigarettenstümmel: Heutzutage rauchen viele Menschen statt im Haus im Garten. Sofern Ihr Vierbeiner aber im Garten unterwegs ist, dürfen keine Zigarettenkippen achtlos in den Garten geworfen werden. Der Magen des Hundes kann die Stümmel der Zigaretten nicht vertragen. Aus Vorsicht können Sie deshalb auch den Aschenbecher nach dem Rauchen ausleeren und ihn nicht auf dem Gartentisch stehen lassen.
  4. Gartengeräte: Neben giftigen Stoffen und dem Grill können auch Gartengeräte für den Hund eine Gefahr darstellen. Besonders spitze Geräte wie Scheren und Rechen sollten Sie nach dem Gebrauch umgehend im Gartenhaus unterbringen oder in den Keller stellen. Sonst kann es vorkommen, dass sich Ihr Hund an den spitzen Gegenständen verletzt.