Unabhängig davon ob man als Neuling oder als alter Hase auf dem Amazon Marktplatz unterwegs ist – jeder Händler möchte mehr Geld verdienen. Die Frage ist: Wie lässt sich das umsetzen? Eine Platzierung in der Amazon BuyBox verspricht einen wesentlich höheren Umsatz, daher ist diese hochbegehrt und es herrscht darum ein harter Wettbewerb. Dabei gehen die Platzierung in der BuyBox und Repricing Hand in Hand – schon kleine Anpassungen am Preis können viel auswirken. Welche Fehler beim Repricing passieren können, erfahren Sie hier.

Fehler Nr. 1: Es gar nicht zu versuchen – keine Anpassung bei Kostenänderungen

Der Endpreis hat bei der Platzierung in der BuyBox einen sehr hohen Stellenwert. Wenn sich die Produkt- oder Lieferkosten ändern, haben diese Änderungen auch eine Auswirkung auf den Endpreis – eine Preisanpassung ist an dieser Stelle sofort fällig. So sichern Online-Händler ihre Gewinnmargen und behalten die Platzierung in der Amazon BuyBox.

Fehler Nr. 2: Manuelle Preisänderungen – Mensch gegen Maschine

8 von 10 Händler kümmern sich um die Preisanpassung höchst persönlich, indem sie die Preise manuell ändern. An die Geschwindigkeit und die Genauigkeit eines Algorithmus kommt jedoch kein Mensch heran. Die Investition in einen Amazon Repricer spart dabei viel Zeit, Geld und bringt den gewünschten Erfolg – BuyBox Platzierung und den bestmöglichen Produktpreis.

Tipp:  VHS-Ankauf - So bekommen Sie Geld für alte Videokassetten

Fehler Nr. 3: Alle Repricer unter einen Kamm scheren

Die Auswahl eines richtigen Repricers ist sehr wichtig. Es gibt zwei Arten des Repricings – Regeloptimierung und dynamische Preisanpassung. Die Regeloptimierung-Software setzt auf den niedrigsten Preis, um mehr Verkäufe zu erzielen. Diese Strategie funktioniert auf Amazon jedoch nicht wirklich und führt oft zu niedrigeren Margen. Auf Amazon herrscht dynamische Preisgestaltung – automatische Algorithmen sorgen für die Preisstrategie, bei der die Konkurrenz, das Angebot und die Nachfrage sowie weitere externe Faktoren analysiert werden. Derjenige gewinnt, der in die BuyBox gelangt und seine Produkte zum höchstmöglichen Preis absetzt.

Fehler Nr. 4: FBA Möglichkeiten ignorieren – Versand ist nicht gleich Versand

Der Einsatz von Fulfillment by Amazon (FBA) hat einige Vorteile – Zugang zu den kauffreudigen Prime Kunden, Priorisierung bei der BuyBox Platzierung und damit mehr Umsatz trotz niedrigerer Fixkosten. Zu guter Letzt kann ein FBA-Händler seine Produkte zu einem höheren Preis anbieten als ein Seller, der den Versand selbst übernimmt. In der Praxis sieht das so aus: ein FBA-Seller bietet ein Produkt zum Preis von 20 € mit kostenlosem Versand an und gewinnt dabei die BuyBox. Die Konkurrenz mit eigenständigem Versand bietet das Produkt zum Preis von 15 € zzgl. 5 € Versandkosten an und erscheint nicht in der BuyBox.

Tipp:  Verkaufsverbot für iPad in China angedroht

Fehler Nr. 5: Bei jedem Produkt dieselbe Strategie fahren

Ob Positionierung in der BuyBox, Abverkaufszahlen oder gleichbleibende Margen – jedes Produkt braucht eine eigenständige Verkaufsstrategie. Das Segmentieren der Produkte nach relevanten Faktoren wie starke oder niedrige Nachfrage, Schnelllebigkeit der Artikel oder saisonal bedingter Verkauf sind beim Repricing wichtig. Sollten Produkte, die eine starke Nachfrage haben, anders bepreist werden als diejenigen, mit denen Online-Händler Schwierigkeiten hat, sie zu verkaufen? Das und noch viel mehr lässt sich mit einem dynamischen Repricer regeln, der verschiedene Absatzszenarien anbietet und für den Amazon-Seller die ausgewählte Strategie automatisch einsetzt.

Leave a Comment