Düngen ist eine allgegenwärtige und bekannte Methode, um den Nährstoffgehalt des Bodens zu erhöhen. Viele Hobbygärtner schwören auf Pferdemist als Düngemittel und sind davon überzeugt, dass der Pferdedung den Ertrag von Früchten und Gemüse steigert. In diesem Artikel erfahren Sie, wann es sinnvoll ist, Pferdemist als Dünger zu verwenden und was Sie dabei alles beachten sollten, damit Ihre Pflanzen Sie mit einer reichen Ernte belohnen.

Pferdemist als Dünger benutzen – natürlicher Dünger mit großem Effekt

Bei Pferdemist handelt es sich um einen organischen Dünger, den viele Hobbygärtner gerne für ihre Pflanzen benutzen. Diese Vorteile bringt Pferdemist mit sich:

  1. Stallmist eignet sich sehr gut dazu, die Qualität des Bodens zu verbessern und diesen mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.
  2. Hobbygärtner tragen Pferdemist auf ihre Beete auf, um den Ertrag der Nutzpflanzen zu erhöhen.
  3. Haben Sie vor, Pferdemist als Dünger in Ihrem Garten zu verwenden, sollten Sie zuvor am besten eine Bodenanalyse machen.
  4. Nur so können Sie herausfinden, ob Ihr Boden auf die Zugabe von zusätzlichen Nährstoffen angewiesen ist und um welche Nährstoffe es sich im speziellen handelt.
  5. Es ist empfehlenswert, Pferdemist bei einem sandigen Boden zu verwenden. Ton- und lehmhaltige Böden düngt man hingegen nicht mit Pferdemist.

Wann sollte ich mit Pferdemist düngen?

Das Düngen mit Pferdemist ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn der Boden zuvor von Starkzehrern extrem ausgelaugt worden ist und nur noch wenige Nährstoffe vorhanden sind.

  1. Planen Sie stark- oder mittelzehrende Pflanzen anzubauen, können Sie Pferdemist benutzen und die Bodenqualität verbessern.
  2. Starkzehrer sind Pflanzen, welche den Boden stark auslaugen. Dazu zählen neben Gurken und Tomaten auch Zucchini, Kürbis, Kartoffel und Paprika.
  3. Auch Mittelzehrer profitieren von der Anreicherung des Bodens mit Stallmist. Das sind beispielsweise die Andenbeere, Karotte, Knoblauch, Zwiebel und Erdbeere.
  4. Pferdemist eignet sich weiterhin für Zierpflanzen wie Rosen. Der Dünger sorgt dafür, dass die Blumen besonders üppig blühen.

Pferdemist zum Düngen nutzen – wichtige Hinweise

Die beste Zeit für das Düngen mit Pferdemist ist der späte Herbst oder das Ende des Winters.

  1. Bringen Sie den Stallmist in diesen Zeiträumen auf die Beete, hat dieser genügend Zeit zum Verrotten und die wichtigen Nährstoffe wie Stickstoff im Boden freizusetzen.
  2. Optimalerweise kompostieren Sie den Pferdemist für 1 bis 3 Jahre, bevor Sie ihn als Düngemittel benutzen. Frischer und auch kompostierter Pferdedung sollte auf keinen Fall in Kontakt mit den Wurzeln treten.
  3. Im Gegensatz zu Kuhmist ist Pferdemist viel schärfer und kann die empfindlichen Wurzeln angreifen. Um die Wurzeln Ihrer Pflanzen zu schonen, sollten Sie alternativ Kuhmist verwenden.
  4. Statt frischem oder kompostiertem Pferdemist können Sie auch getrockneten Pferdemist einsetzen. Dieser ist weniger scharf als frischer Pferdemist. Aus diesem Grund können Sie diesen auch für empfindliche Jungpflanzen nutzen.
  5. Beachten Sie beim Ausbringen von Stallmist, dass Sie diesen nicht zu tief in Beet einarbeiten, sondern lediglich auf der Oberfläche verwenden dürfen. Sonst kann es passieren, dass der Mist nicht verrottet, sondern schimmelt.
  6. Der Nachteil von Stallmist liegt darin, dass er Samen von Unkraut oder Gras enthalten kann, welche anschließend in Ihrem Beet keimen. Weiterhin erhöht das Düngen mit Pferdemist das Risiko, dass die Ernte von Drahtwürmern oder Zwiebel- sowie Möhrenfliegen befallen wird.

Düngen mit Pferdemist – woher bekomme ich den Dünger?

Wenn Sie mit Pferdemist düngen wollen, sollten Sie natürlich wissen, woher Sie diesen bekommen. In der Regel können Sie einfach beim nächstgelegenen Reitstall oder Bauernhof nachfragen. Bei vielen Höfen können Sie den Pferdemist gegen ein kleines Entgelt mitnehmen und Ihre Beete damit düngen.