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Heilkräuter – diese wichtigen Kräuter und ihre Wirkung sollten Sie kennen

Heilkräuter Wirkung

Bereits seit Tausenden von Jahren sind den Menschen Kräuter bekannt, die eine heilende Wirkung haben. Dazu zählen unter anderem Kamille, Brennnessel, Salbei oder auch Löwenzahn. Ein bisschen unbekannter sind Kräuter wie der Huflattich oder Sauerampfer. Nachfolgend haben wir eine kleine Übersicht für Sie erstellt, damit Sie ein paar wichtige Heilkräuter und deren Wirkung kennen.

Wo gibt es Heilkräuter? Hier erfahren Sie es

In einem gut sortierten Drogeriemarkt, der Apotheke oder dem Reformhaus haben Sie die Möglichkeit, die bekanntesten Heilkräuter einzukaufen. Diese gibt es dort häufig in getrockneter Form und Sie können diese für Tee, Aufguss oder kosmetische Produkte wie Cremes verwenden. An diesen Orten werden Sie auf der Suche nach Heilkräutern fündig:

  1. Haben Sie einen eigenen Garten, dann finden Sie dort bestimmt das ein oder andere Heilkraut. In den meisten Gärten wachsen Gänseblümchen oder auch Löwenzahn.
  2. Ebenso ist es möglich, die Kräuter im Wald oder auf dem Feld zu pflücken. Hierbei sollten Sie aber den Naturschutz beachten. Kennen Sie sich nicht so gut aus, kann eine Lektüre oder eine Kräuterwanderung mit einem Experten sehr hilfreich sein. Im Nachhinein können Sie sich dann selbst auf die Suche machen.
  3. Beim Pflücken der Kräuter sollten Sie sich wirklich auskennen, da es einige Kräuter gibt, die sich ähneln. Manche davon sind aber leider giftig.
  4. In der Regel sollten Sie vor der Verwendung von Heilkräutern stets mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, dass Sie diese einnehmen möchten. Hierbei kann Ihnen der Apotheker oder Arzt genau sagen, wie lange Sie welche Menge des Heilkrauts zu sich nehmen sollten.

Das sind die bekanntesten Heilkräuter – eine Übersicht

Am bekanntesten unter den Heilkräutern ist mit Sicherheit der Löwenzahn. Dem Kraut mit den sonnig gelben Blüten sagt man eine ganze Reihe von Heilkräften nach. Der Löwenzahn soll eine blutreinigende Wirkung haben und sich zudem positiv bei Kopfschmerzen, Fieber oder Pickeln in der äußerlichen Behandlung auswirken.

  1. Gänseblümchen: Die kleine Pflanze soll bei Frühjahrsmüdigkeit und Husten helfen. Weiterhin wird ihr eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Wenn Sie kleine Kratzer oder Juckreiz nach einem Mückenstich haben, können Sie diese mit den Blättern des Gänseblümchens behandeln. Das gilt ebenfalls für Verstauchungen.
  2. Salbei: Dieses Kraut wirkt antibakteriell und kann bei Husten und Halsschmerzen angewendet werden. Nehmen Sie den Salbei einfach in Form von Tee, Bonbons oder zum Gurgeln zu sich. Auch können Sie diesen äußerlich zur Behandlung von Pickeln anwenden.
  3. Spitzwegerich: Auch der Spitzwegerich ist entzündungshemmend. Besonders hilfreich ist dieser in Form von Saft bei Husten und Heiserkeit.
  4. Mariendistel: Wenn Sie Samen der Mariendistel einnehmen, können Sie damit die Regeneration von Leberzellen begünstigen, was sich positiv auf die Entgiftung auswirkt.
  5. Eibisch: Der echte Eibisch hat den Ruf, das Immunsystem zu stärken. Es ist wichtig, dass Sie beim Aufbrühen des Tees das richtige Mischungsverhältnis von Blüten, Wurzeln und Blättern der Pflanze beachten.
  6. Wacholder: Diese Pflanze soll dazu in der Lage sein, den Magen-Darm-Trakt zu stärken. Hierzu müssen Sie 2 bis 3 getrocknete Wacholder-Beeren zerkleinern und für circa eine Viertelstunde ziehen lassen. Danach können Sie die Mischung trinken.
  7. Pfefferminz: Einen Pfefferminztee können Sie bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt anwenden. Ebenso ist der Tee wohltuend bei Kopfschmerzen und Erkältungen, da er Menthol enthält. Lassen Sie die getrockneten Pfefferminz-Blätter für 5 Minuten in gekochtem Wasser ziehen oder verenden frische Blätter dafür.

Ein weiteres heilsames Kraut ist die Schafgarbe. Bei kleinen Wunden kann das Kraut das Blut stillen und in Form eines aufgebrühten Tees beruhigend wirken. Wie Sie sehen, können Sie mit der Kraft der Natur und dem Einsatz von Heilkräutern diverse Beschwerden lindern.

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