Gesundheit

Johanniskraut: Wirkung und Anwendung erklärt

Allgemein sagt man Johanniskraut eine antidepressive und stimmungsaufhellende Wirkung zu. Diese entsteht dadurch, dass der Wirkstoff des Krauts die Konzentration von Dopamin und Serotonin im Körper vervielfacht. Da die Botenstoffe bei einer vorliegenden Depression zu gering sind, entsteht eine schlechte Stimmung.

Wie wirkt Johanniskraut?

Auch außerhalb der Depressions-Therapie kann Johanniskraut zur Verbesserung der Gesundheit beitragen. Es gibt eine Vielzahl weiterer Anwendungsgebiete.

  1. Johanniskraut hemmt das Wachstum von Bakterien und fördert somit bei Verletzungen das Heilen der Wunde. Zudem schützt es den menschlichen Körper vor Fremdkörpern. Die im Johanniskraut befindlichen Gerbstoffe unterstützen die Verdichtung des verletzten Gewebes und verhindern somit das Eindringen von Bakterien.
  2. Des Weiteren hilft Johanniskraut dabei, den Nervenstoffwechsel zu fördern. Der Abbau von Serotonin wird durch die Inhaltsstoffe aufgehalten und die Stimmung somit positiv beeinflusst.

Worauf muss ich bei der Einnahme von Johanniskraut achten?

  1. Häufig treten bei Menschen mit heller Haut durch die Einnahme von Johanniskraut Sonnenbrandreaktionen verschlimmert auf. Dies ist eine bekannte Nebenwirkung des Krauts.
  2. Zudem reagieren empfindliche Menschen in manchen Fällen mit allergischen Reaktionen wie Hautschwellungen oder starkem Juckreiz auf der Haut.
  3. Auch die Wechselwirkung mit manchen Medikamenten sollte nicht unterschätzt werden. Insbesondere Krebspatienten sollten sich vor der Einnahme von Johanniskraut auf die Wirkung testen lassen und sich beim Arzt erkundigen.
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