Garten & Pflanzen Interessantes

Kaktus umtopfen – was muss ich beachten?

Kaktus umtopfen

In der Regel sind Kakteen sehr pflegeleicht im Gegensatz zu anderen Pflanzen. Wenn Sie die Pflanze jedoch umtopfen müssen, kann es ein bisschen schwierig werden. Durch die Stacheln der Kakteen können schlimme Verletzungen entstehen. Deshalb müssen Sie bei diesem Vorgang sehr vorsichtig sein. Wie Sie einen Kaktus richtig umtopfen und worauf Sie dabei achten müssen, erfahren Sie nachfolgend in diesem Artikel.

Kakteen umtopfen: Diese Utensilien benötigen Sie

Bevor Sie anfangen, die Kakteen in andere Töpfe zu setzen, sollten Sie in jedem Fall undurchlässige Handschuhe oder Greifhandschuhe für Kakteen zur Hand haben. Hierbei handelt es sich um spezielle Handschuhe, die Sie im Fachhandel erwerben können.

  1. Auch ein dichtes Handtuch sowie eine Kakteenzange sollten Sie, je nachdem, wie groß der Kaktus ist, bereitlegen.
  2. Haben Sie keine Kakteenzange zuhause, dann verwenden Sie einfach eine Grillzange. Weiterhin können auch ein paar alte Zeitungen nicht schaden.
  3. Die richtige Kleidung ist ebenso von Vorteil. Tragen Sie beim Umtopfen der Kakteen am besten ein Sweatshirt mit langen Ärmeln.
  4. Achten Sie darauf, dass der neue Topf mindestens 1/3 größer ist, als der alte Topf Ihres Kaktus.

Wie topft man einen Kaktus um? So geht es

Am besten sollten Sie die Kakteen im März umtopfen. Da diese im Winter nicht gegossen werden, klappt die Reinigung der Wurzeln im Frühling viel einfacher. Weiterhin sterben im Winter die kleinen Faserwurzeln ab, wodurch keine große Gefahr der Wurzelverletzung besteht. Sie sollten nach dem Umtopfen trotzdem zwei Wochen warten, bevor Sie den Kaktus wieder gießen. Somit hat die Pflanze genügend Zeit, um sich von etwaigen Verletzungen an der Wurzel zu erholen.

Tipp:  Flugannullierung: Ihre Möglichkeiten für eine Entschädigung
  1. Sobald Sie den Kaktus aus dem alten Topf genommen haben, müssen Sie die Wurzeln gründlich von der alten Erde befreien. Hierbei kann eine Wurzelkralle sehr hilfreich sein. Alternativ können Sie auch eine Gabel oder einen Zahnstocher verwenden. So können Sie vorsichtig die alte Erde lösen. Wenn Sie kranke Wurzelteile entdeckt haben, schneiden Sie diese ab und Wurzelläuse können Sie einfach unter fließendem Wasser abspülen.
  2. Kakteen vertragen Trockenheit sehr gut. Bei Staunässe sieht es da jedoch anders aus. Dies führt meist zu einem schnellen Sterben der Pflanze. Um Staunässe zu vermeiden, sollten Sie in dem neuen Kaktustopf eine Drainageschicht anlegen. Hierzu eignen sich Kieselsteine oder auch Tonscherben von alten Töpfen.
  3. Danach befüllen Sie den Topf mit der Kakteenerde und geben den Kaktus hinein. Schütteln Sie den Topf nun ein wenig, damit sich die Erde auch zwischen den Wurzeln gut verteilt. Füllen Sie anschließend den Topf mit der restlichen Erde auf.
  4. Zum Schluss haben Sie die Möglichkeit, auf die Erde noch Lava oder Blähschiefer zu geben.

Leave a Comment