Wenn Sie ein Kartoffelbeet in Ihrem Garten anlegen möchten, sollten Sie einige Dinge für eine reiche Ernte beachten. Ein fruchtbarer Boden ist für den Anbau ebenso wichtig wie genug Abstand zu den richtigen Pflanzenpartnern im Beet. Haben Sie beim Anlegen des Beets alles richtig gemacht, können Sie sich schon bald auf eine gute Ernte freuen. Wir verraten Ihnen in diesem Artikel, wie Sie beim Kartoffelanbau richtig vorgehen und welche wichtigen Punkte Sie unbedingt beachten müssen.

Wie legt man ein Kartoffelbeet an? So geht es

Haben Sie ausreichend Platz in Ihrem Garten, so eignet sich dieser für den Kartoffelanbau. Selbst angebautes Gemüse schmeckt in der Regel immer besser als das, welches Sie im Supermarkt kaufen. Gerade die selbst gezogenen Frühkartoffeln zeichnen sich durch einen sehr feinen Geschmack aus.

  1. Der richtige Boden ist der wichtigste Faktor für einen erfolgreichen Kartoffelanbau. Wenn Sie die Entscheidung getroffen haben, als Selbstversorger leben zu wollen, müssen Sie den Boden für den Anbau entsprechend gut vorbereiten.
  2. Sofern Sie einen neuen Gartenteil anlegen möchten, müssen Sie natürlich zuerst den Grasboden herausnehmen und die darunterliegende Erde gründlich umgraben. Nachdem Sie den Boden auf diese Weise gelockert haben, mischen Sie eine große Menge Kompost unter.
  3. Der sogenannte Humus versorgt Ihren Boden mit wichtigen Nährstoffen, die den Kartoffeln später zu einem prächtigen Wachstum verhelfen. Ebenfalls haben Sie die Möglichkeit, spezielle Pflanzenerde auf dem zuvor gelockerten Boden zu verteilen.
  4. Damit ungebetene Gäste wie Tiere von Ihrem Gemüsebeet fern bleiben, ist es ratsam, das Beet einzuzäunen. Hierbei ist es Ihrem Geschmack überlassen, für welche Art Zaun Sie sich entscheiden. Weidezäune machen sich in einem Bauerngarten besonders gut und passen perfekt ins Ambiente. Sie können natürlich auch jede andere Art von Zaun verwenden.
  5. Um dafür zu sorgen, dass die Beeterde auch bei starkem Regen dortbleibt, wo sie soll, können Sie den Rand mit Steinen oder Metallleisten versehen. Diese Vorrichtung bringen Sie am besten bereits im Herbst an.
  6. Für gutes Wachstum ist auch der Standort entscheidend. Achten Sie darauf, dass das Kartoffelbeet an einem warmen und sonnigen Platz in Ihrem Garten ist.

Kartoffeln richtig anbauen – eine Anleitung

Der Anbau von Kartoffeln ist nicht sonderlich schwer und bis zur Ernte hat man damit relativ wenig Arbeit. Deshalb ist der Anbau von Kartoffeln auch gut für Anfänger im Bereich Gemüseanbau geeignet.

  1. Zuerst müssen Sie sich für eine Kartoffelsorte entscheiden. Es gibt frühe Kartoffeln und spätere Sorten. Die Frühkartoffeln haben eine sehr dünne Schale und ein besonders gutes Aroma. Im Handel erhalten Sie meist vorgetriebene Kartoffeln für den Anbau zu Hause.
  2. Der optimale Zeitpunkt, um die Knollen in die Erde zu setzen, ist der April. Die Kartoffeln werden in 10 Zentimeter Tiefe in den aufgelockerten Boden gesteckt. Lassen Sie zwischen den einzelnen Reihen 30 Zentimeter Platz. Die einzelnen Knollen sollten einen Abstand von 50 Zentimetern zueinander haben und mit den Trieben nach oben eingepflanzt werden.
  3. Sobald Sie feststellen, dass das erste Grün das Licht der Welt erblickt, müssen Sie anhäufeln. Türmen Sie die Erde hierbei rund um die Kartoffelpflanze zu einem gleichmäßigen Haufen auf. Wird die Kartoffelpflanze größer, so wächst auch der Erdhaufen.
  4. Gießen Sie die Kartoffeln nicht vor Mai. Das gilt auch dann, wenn es eine längere Zeit nicht regnet. Die Kartoffeln sind bereit zur Ernte, wenn das Laub verwelkt ist. Ab diesem Zeitpunkt können Sie die fertigen Kartoffeln ganz vorsichtig mit einer Grabegabel aus dem Boden holen.

Kartoffeln eignen sich gut für die Lagerung. Bevor Sie diese jedoch einlagern, müssen die Kartoffeln sauber und vor allem trocken sein. Breiten Sie die geernteten Kartoffeln am besten an einem trockenen Tag draußen aus, sodass die Erde von selbst abfällt. Anschließend platzieren Sie die Kartoffeln an einem dunklen und kühlen Ort zur Lagerung.