Leinsamen sollten Sie vor dem Verzehr stets aufbereiten. Eine Möglichkeit ist es, die Leinsamen einzuweichen. Wie Sie Leinsamen einweichen können und wozu man diese in der Küche verwenden kann, lesen Sie nachfolgend in diesem Artikel.

Wie weicht man Leinsamen ein? So geht es

Die Samen sollen eine heilende Wirkung bei Magen- und Darmbeschwerden haben. In jedem Fall sollten Sie die Leinsamen nicht unaufbereitet verzehren. Diese enthalten den Stoff Amygdalin, der zu einer Blausäurevergiftung führen kann. Folgendermaßen können Sie vorgehen, damit Sie ein sicheres Lebensmittel haben:

  1. Die maximale Dosis an Leinsamen für einen Erwachsenen beträgt pro Tag zwei Esslöffel. Diese sollten Sie nicht überschreiten.
  2. Damit sich das Amygdalin aus den Samen löst, müssen Sie diese vor dem Verzehr zuerst in kochendes oder heißes Wasser legen.
  3. Für einen Esslöffel Leinsamen müssen Sie einen viertel Liter Wasser verwenden, um die Samen einzuweichen.
  4. Dann müssen Sie so lange warten, bis die Leinsamen das Wasser vollständig aufgenommen haben. Danach sind sie zum Verzehr bereit.
  5. Weiterhin sollten Sie Leinsamen niemals ohne Flüssigkeit essen. Ansonsten kann es zu einer Verstopfung kommen.

Wozu verwendet man eingeweichte Leinsamen? Hier erfahren Sie es

Sie können die eingeweichten Leinsamen auf unterschiedliche Arten verwenden.

  1. Leinsamen sind nach dem Einweichen sehr gut dazu geeignet, Magenschleimhautentzündungen zu lindern.
  2. Hierzu sollten Sie zwei Esslöffel der Leinsamen über Nacht in einem halben Liter Wasser einweichen. Danach kochen Sie das Wasser mit den Samen auf und schütten die Flüssigkeit ab. Trinken Sie die Flüssigkeit den Tag über, um die Magenschleimhautentzündung zu behandeln.
  3. Ebenso eignen sich eingeweichte Leinsamen optimal zum Backen von Brot.
  4. Sehr gerne werden Leinsamen zum Frühstück gegessen. Mischen Sie diese einfach in Ihr Müsli oder bereiten damit einen Haferbrei zu.
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