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Polyphenole – wichtige Informationen zu Wirkung und Vorkommen in Lebensmitteln

Polyphenole Wirkung

Polyphenole sind in allen Obst- und Gemüsearten vorhanden. Die Stoffe sollen sich positiv auf die Gesundheit auswirken und zusätzlich das Risiko für Krebserkrankungen senken. Was Sie über sekundäre Pflanzenstoffe wissen müssen, erfahren Sie nachfolgend in diesem Artikel.

Das ist die positive Wirkung von Polyphenolen – interessante Fakten

Bei Polyphenolen handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe wie zum Beispiel Flavonoide und Phenolsäuren. Diesen Stoffen werden folgende gesundheitliche Vorzüge nachgesagt:

  1. Im Körper wirken Polyphenole als Antioxidantien. Hierdurch werden die Zellen vor freien Radikalen geschützt.
  2. Herzinfarkte und Krebserkrankungen sollen durch die sekundären Pflanzenstoffe verhindert werden. Zudem haben die Stoffe eine blutdrucksenkende Wirkung.
  3. Einige Vertreter der Polyphenole sind in der Lage, Karies vorzubeugen, weil sie die Bildung von Bakterien auf dem Zahnbelag hemmen.
  4. Die Zelloxidation wird besonders durch Flavonoide und Anthocyane gehemmt. Somit kann auch einer Arteriosklerose vorgebeugt werden.
  5. Ebenso wirksam sind Polyphenole bei der Vorbeugung von Alzheimer.
  6. Bei den positiven Effekten auf die Gesundheit sollte man vorsichtig sein, da diese noch nicht wissenschaftlich belegt wurden. Einige Wirkungen sind deshalb umstritten.

In welchen Lebensmitteln stecken Polyphenole? Eine Übersicht

Grundsätzlich sind in jedem Obst und Gemüse Polyphenole enthalten. In einigen Sorten mehr, in anderen weniger. Die nachfolgenden Lebensmittel haben einen besonders hohen Gehalt an Polyphenol:

  1. Schokolade und Kakao: Kakaopulver ist mit 3,5 Gramm Polyphenolen auf 100 Gramm sehr reich an sekundären Pflanzenstoffen. Bei dunkler Schokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 85 Prozent sind in 100 Gramm 1,6 Gramm Polyphenole enthalten.
  2. Nüsse: In 100 Gramm Nüssen stecken in der Regel zwischen 0,03 und 0,5 Gramm Polyphenole. Besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe sind in der Pekannuss enthalten.
  3. Beeren: Je nachdem, um welche Sorte Beeren es sich handelt, liegt der Gehalt an Polyphenol zwischen 0,2 und 1,7 Gramm bei 100 Gramm Beeren. Ganz vorne dabei ist die Aroniabeere und auf dem letzten Platz befindet sich die Himbeere.
  4. Gewürze: Mit knapp 15,2 Gramm Polyphenolen pro 100 Gramm ist die Nelke der Spitzenreiter unter den Gewürzen. Ebenso empfehlenswert sind Pfefferminze und Sternanis.
  5. Kaffee und Tee: Gute Lieferanten für Polyphenole sind Kaffee, grüner Tee und Schwarztee. Hierbei müssen Sie aber die Milch weglassen.
  6. Gemüse und Obst: In dieser Kategorie sind die Lebensmittel mit dem höchsten Polyphenolgehalt Pflaumen, Süßkirschen, Artischocken, Chicorée und rote Zwiebeln.

So integrieren Sie mehr sekundäre Pflanzenstoffe in Ihre Ernährung – gute Tipps

Wenn Sie gerne mehr sekundäre Pflanzenstoffe über die Nahrung aufnehmen möchten, können Sie dies ganz einfach umsetzen. Mit Smoothies klappt dies sehr gut. Egal ob Sie sich die grüne Variante mit Gemüse oder eine fruchtige Variante mit Beeren mixen, es handelt sich dabei um eine perfekte Polyphenolquelle. Zudem sollten Sie jeden Tag Salat und Gemüse in den Speiseplan integrieren. Da auch in einigen Gewürzen Polyphenole enthalten sind, ist es empfehlenswert, eine breite Palette an Gewürzen für Ihre Speisen zu verwenden.

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