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Sechs Tipps für dein eigenes Erklärvideo

Bei der Zielgruppe gut abzuschneiden, ist heutzutage gar nicht mehr so einfach. Wer den Zeitgeist versteht, kann sich viel eher der immer höheren Geschwindigkeit der Kommunikation anpassen. Damit heben sich Unternehmen von der Konkurrenz ab. Gut gemachte Erklärvideos sind ein Marketingmittel, mit dem das gelingen kann. Dabei ist das Storytelling ein wesentliches Gestaltungselement.

Da sich nicht alles mit ein paar Worten und wenigen Fotos erklären lässt, sind Erklärvideos sehr hilfreich. Sie haben eine überzeugende Wirkung bei verhältnismäßig geringem Aufwand. Dadurch sind sie auch für kleine und mittelständische Unternehmen interessant. Sie sind unterhaltsam, einfach und zielgenau, dabei verankern sie die wichtigste Botschaft in den Köpfen der Zuschauer. Heute macht das Anschauen von Web-Videos bereits etwa 33 Prozent der Online-Aktivitäten aus. Diesen Trend können Unternehmen sich zunutze machen und auch anspruchsvolle Themen kommunizieren. Mit dem richtigen Online-Tool und den nachfolgenden Tipps gelingen Erklärvideos auch ohne einen extra Lehrgang.

Was ist ein Erklärvideo?

Erklärvideos sind ein- bis zweiminütige Videobeiträge, die Zeichnungen und Bilder zu Hilfe nehmen, um die relevanten Informationen zu vermitteln. Dabei gibt es einige Punkte, die dazu beitragen, dass das Video seinen Zweck erfüllt. Egal ob es sich um Kennzahlen oder die Geschäftsentwicklung, komplexe Prozesse, eine neue Business-Idee oder ein Lehrvideo handelt: Erklärvideos sollen kurz und knackig sein und den Kern des Problems herausstellen und es dabei effizient in Szene setzen. In höchstens ein bis zwei Minuten erklären sie den Sachverhalt verständlich. Dabei überfordern sie das Publikum nicht und sie langweilen die Zuschauer noch weniger.

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Tipp 1: Das richtige Thema auswählen

Für ein Erklärvideo ist jedes Thema gleich gut geeignet. Es soll jedoch kein Werbe- oder Produktvideo entstehen. Das Video soll Interessenten einen ganz bestimmten Sachverhalt oder die Lösung eines ganz bestimmten Problems einfach und verständlich erklären. Deshalb ist das Thema so wichtig.

  • Was fragen die Kunden oder Interessenten immer?
  • Welche Sachverhalte lassen sich nur unzureichend mit ein paar Sätzen erklären?

Die Vertriebsmitarbeiter wissen hierauf wahrscheinlich am ehesten eine Antwort. Sie wissen, bei welchen Fragen und Themen sie immer langatmige Erklärungen abgeben müssen. Am Ende haben sie dann dennoch das Gefühl, dass der Kunde es noch nicht richtig verstanden hat. Sind die problematischen Themen zugleich ein erfolgskritischer Aspekt, ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Thema für ein Erklärvideo.

Tipp 2: Das Storyboard zuerst

Als Erstes ist ein sehr genaues Konzept notwendig, was das Video inhaltlich übermitteln soll. Sinnvoll ist es auch, gleich die didaktische Umsetzung zu dokumentieren. Um ein Storyboard zu konzeptionieren, hat sich folgende Dreiteilung als sinnvoll erwiesen:

  1. Problemstellung
  2. Erklärung: Wie entsteht das Problem? Welche Lösung gibt es dafür?
  3. Das eigene Produkt ist am Ende die konkrete Lösung für das Problem.

Tipp 3: Das Problem und dessen Lösung steht im Mittelpunkt

Es passiert sehr oft, dass auf einmal nicht mehr das Problem im Mittelpunkt steht, sondern das Produkt oder die Dienstleistung. Das gilt es auf jeden Fall zu vermeiden. Denn sonst ist es doch wieder nur ein Werbespot.

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Im Erklärvideo stehen das Problem und dessen Lösung im Mittelpunkt. Dazu hilft es eine typische Alltagssituation zu schildern, in denen sich Interessenten regelmäßig wiederfinden, in denen sie ein relevantes Problem haben, zu dem es eine plausible Lösung gibt: nämlich das Produkt aus dem Erklärvideo.

Tipp 4: Keine Animationen

Bei kleinem Budget auf aufwendige Animationen verzichten und stattdessen lieber auf ein Erklärvideo-Tool setzen

Tipp 5: Die professionelle Vertonung

Videomacher legen sehr großen Wert auf die grafische Umsetzung. Die Erstellung der Zeichnungen erledigen sie mit großer Sorgfalt. Alle Details sind sehr genau ausgearbeitet, bis auf den kleinsten Strich oder die Farbe des kleinsten Details. Anschließend, bei der Vertonung, fehlt es allerdings manchmal an der notwendigen Sorgfalt.

Die Wirkung einer professionellen Vertonung ist allerdings nicht zu unterschätzen. Ein professioneller Sprecher kann jeder Situation, jedem Thema die richtige Tonalität verleihen. Damit wertet er das zeichnerisch brillant erstellte Erklärvideo auf. Andererseits kann ein amateurhafter Sprecher das Video entwerten, dabei kann es optisch noch so brillant sein.

Tipp 6: Das Video angemessen verbreiten

Das Projekt Erklärvideo ist mit der Erstellung noch längst nicht abgeschlossen. Jetzt muss das Video viele Menschen im Netz erreichen, es sei denn natürlich, das Video wurde für Interne Zwecke produziert. Für die Verbreitung eignen sich YouTube und ähnliche Videoportale. In Einzelfällen kann es auch sinnvoll sein, das Video in Facebook, Twitter oder anderen sozialen Medien zu zeigen. Die Views zu steigern, ist gar nicht so schwer.

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Die Erfolgskontrolle im Nachhinein gibt Hinweise, was optimiert werden könnte. Erklärvideos lassen sich mit einem Erklärvideo-Tool im Nachhinein noch ändern und an die Ansprüche der Zuschauer anpassen. Dazu hilft es, die Verweildauer der Zuschauer zu messen und ebenso die Absprungrate. Sehr aufschlussreich ist auch die Stelle im Video, an der die meisten Zuschauer aussteigen.

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