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Sojasoße selber machen – mit dieser Anleitung klappt es

Sojasoße Rezept

Bei Sojasoße handelt es sich um einen klassischen Bestandteil in der asiatischen Küche. Sie müssen die Sojasoße aber nicht unbedingt kaufen, sondern können sie selber herstellen. Auf diese Weise wissen Sie genau, was drin ist und verzichten auf Geschmacksverstärker. Nachfolgend erfahren Sie, wie einfach man eine Sojasoße selber machen kann.

Sojasoße selbst herstellen – diese Zutaten brauchen Sie

Sie benötigen für die Herstellung Ihrer eigenen Sojasoße nicht sehr viele Zutaten. Da es jedoch einige Zeit braucht, bis die Soße fertig ist, müssen Sie ein wenig Geduld mitbringen.

  1. 4 Gläser Sojabohnen
  2. 4 Gläser Weizenmehl
  3. Koji Kin
  4. 3,8 Liter Wasser
  5. 3 1/2 Gläser Salz

Wie kann ich Sojasoße selber machen? So geht die Zubereitung

Möchten Sie Sojasoße selber machen, sollten Sie Geduld haben. Bei der Herstellung der Soße kann es zeitweise zu sehr unangenehmen Gerüchen kommen. Dafür ist das Endergebnis aber köstlich und zudem frei von Geschmacksverstärkern. So gehen Sie vor:

  1. Zuerst müssen Sie die Sojabohnen von der Schote befreien und unter kaltem Wasser gründlich waschen.
  2. Dann geben Sie die Sojabohnen in einen Topf mit 5 Litern Wasser. Lassen Sie die Bohnen darin eine Nacht lang einweichen.
  3. Bringen Sie die Bohnen am nächsten Tag im Wasser zum Kochen. Die Bohnen müssen jetzt für 5 Stunden bei mittlerer Hitze köcheln.
  4. Nachdem die Bohnen gekocht sind, zerdrücken Sie diese mit einer Gabel zu einer gleichmäßigen Masse.
  5. Nun verrühren Sie die Masse mit 4 Gläsern Weizenmehl zu einem Teig.
  6. Anschließend geben Sie nach dem Abkühlen der Masse das Koji Kin hinein. Je nachdem, welches Produkt Sie gekauft haben, müssen Sie die Menge variieren. Am besten halten Sie sich an die Angaben auf der Verpackung.
  7. Füllen Sie den Teig jetzt zum Fermentieren in ein Gefäß. Verteilen Sie die Masse so in dem Gefäß, dass sie eine maximale Höhe von 5 Zentimetern hat.
  8. Damit das ganze etwas schneller geht, können Sie gleichmäßige Rillen in den Teig ziehen, sodass die Fläche mehr Sauerstoff aufnehmen kann.
  9. Jetzt müssen Sie das Gefäß für 2 Tage an einen warmen Ort stellen. Damit die Kulturen entstehen können, muss die Luftfeuchtigkeit dort sehr hoch sein.
  10. Um zu vermeiden, dass sich unerwünschte Bakterien bilden, müssen Sie als nächstes dreieinhalb Gläser Salz in 4 Litern Wasser auflösen und mit der Koji-Masse vermischen.
  11. Der Fermentierungsprozess beginnt nun. Am Anfang müssen Sie die Mischung einmal am Tag umrühren. Bei diesem Prozess wird ein markanter und unangenehmer Geruch entstehen. Deshalb müssen Sie das Gefäß gut abdecken. Achten Sie auf eine stabile warme Temperatur. Die Masse sollte nicht draußen gelagert werden.

Sojasoße selber machen – das müssen Sie beachten

Nachdem Sie die vorherigen Schritte befolgt haben, müssen Sie abwarten. Einmal in der Woche müssen Sie die Mischung umrühren. Diesen Vorgang müssen in den nächsten 6 bis 12 Monaten immer wiederholen. Über diesen langen Zeitraum kann sich das einzigartige Aroma der Sojasoße entwickeln. Nachdem die Zeit vergangen ist, sieben Sie die fertige Soße und erhitzen sie für 20 Minuten auf 80 Grad Celsius in einem Topf. Hierbei wird die Soße pasteurisiert und die Bildung von unerwünschten Bakterien verhindert. Nun müssen Sie die Soße nur noch abfüllen und an einem kühlen Ort lagern. Die Sojasoße ist jetzt für 3 Jahre lang haltbar.

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