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Sport gegen Stress – so gut ist Bewegung für Ihren Körper

Stress Sport Tipps

In der heutigen Zeit ist Stress bei vielen Menschen im Alltag keine Seltenheit mehr. Auf lange Sicht kann sich Stress jedoch sehr negativ auf Ihren Körper auswirken. Unterschiedliche Methoden können Ihnen dabei helfen, den Stress loszuwerden und zu entspannen. Dazu zählt neben Meditation auch sportliche Betätigung. Nachfolgend erfahren Sie, wie wirksam Sport gegen Stress ist und wie einfach Sie Ihrem Körper sowie Geist zu Entspannung verhelfen können.

So wirkt Sport gegen Stress – einfach erklärt

Wenn Sie Sport machen, dann setzen Sie Ihre Muskeln ein. Hierdurch zwingen Sie Ihren Körper sozusagen, sich von dem Erregungszustand zu befreien, der durch den Stress gekommen ist. Besonders dann, wenn Sie lange im Büro gesessen haben und sich nicht bewegen konnten, ist dies der Fall.

  1. Beim Sport treten an die Stelle der gesammelten Stresshormone Glückshormone. Dazu gehören Serotonin und Endorphine.
  2. Durch diese Hormone wird dem Körper signalisiert, dass er keine weiteren Stresshormone mehr produzieren muss.
  3. Zudem wird Ihre Anspannung reguliert. Ihr Körper kann sich auspowern und nach dem Training so richtig entspannen.
  4. Wie Sie sehen, kann Sport in zweierlei Hinsicht gegen den Stress wirken und ihn vertreiben.

Was ist Stress überhaupt?

In einer extremen Situation ist der menschliche Körper zu Höchstleistungen in der Lage, von denen Sie sonst nur träumen könnten. Dadurch können Sie schneller denken und entwickeln ungeahnte Kräfte, von denen Sie nicht wussten, dass Sie diese besitzen. Das wird besonders durch die Stresshormone begünstigt. Diese Reaktion war ursprünglich jedoch dafür gedacht, dass Sie als Steinzeitmensch überleben können, wenn Sie auf ein wildes Tier treffen.

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  1. Bei anhaltendem Stress kann es zu einer dauerhaften Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol kommen.
  2. Hierdurch beginnt das Herz schneller zu schlagen, der Blutdruck steigt und Ihre Muskeln stellen sich auf einen Einsatz ein.
  3. Entstehen diese Hormone im Büro, so können sie nicht abgebaut werden. Sie verbleiben in einem andauernden erregten Zustand.
  4. Dies führt dazu, dass Sie schlechter schlafen, nervös werden und zudem unkonzentriert sind. Ihr Körper ist auf eine solche Dauerbelastung nämlich nicht ausgelegt.
  5. In schlimmen Fällen kann andauernder Stress über einen längeren Zeitraum zu Depressionen oder einem Burnout führen.

Erst der Sport und dann die Entspannung – so geht es

Es mag sehr verlockend sein, nach einem stressigen Tag sofort mit der Entspannung zu starten, jedoch ist dies keine gute Idee. Ihr Körper benötigt auf dem Sofa wesentlich länger, um mit den Stresshormonen fertig zu werden. Bevor Sie damit beginnen, die Füße hochzulegen, sollten Sie sich noch ein wenig bewegen. Hierbei ist es egal, ob Sie einen Dauerlauf, Krafttraining, Intervalltraining oder einen Spaziergang machen. Hauptsache Sie bewegen sich und fühlen sich gut dabei. Verbringen Sie einen Abend auf der Couch, wird dadurch auch Stress abgebaut, aber eben langsamer als beim Sport. Deshalb sollten Sie sich nach der Arbeit aufraffen, Sport treiben und sich anschließend ein gutes Essen, einen Wein oder etwas Süßes gönnen.

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