Die Zubereitung eines Hefeteigs gestaltet sich nicht immer einfach. Manchmal möchte der Teig einfach nicht aufgehen und man fragt sich, woran es liegt. Dass der Hefeteig nicht aufgeht, kann unterschiedliche Gründe haben. In diesem Artikel erfahren Sie, woran es liegen kann, dass Ihr Hefeteig nicht aufgeht und was Sie dagegen tun können. So können Sie den Teig möglicherweise noch einmal retten.

Wie kann ich den Hefeteig noch retten? Diese Tipps können helfen

  1. Stellen Sie fest, dass der Hefeteig auch nach einer halben Stunde Ruhezeit nicht aufgegangen ist, dann sollten Sie den Teig erwärmen. Hierzu können Sie den Teig in den Backofen stellen und diesen auf etwa 40 Grad erwärmen.
  2. Sollte die Zufuhr von Wärme nicht helfen, dann benötigen Sie mehr Hefe oder auch Zucker. Aus diesem Grund sollten Sie noch ein wenig Hefe und Zucker in die Teigmischung geben. Dadurch hat der Teig die Möglichkeit, doch noch aufzugehen.
  3. Wenn auch diese Maßnahme nichts gebracht hat und der Teig nicht aufgeht, müssen Sie wohl oder übel einen neuen Hefeteig ansetzen, um Ihr Backvorhaben umzusetzen.

Hefeteig geht nicht auf – das sind die Ursachen

  1. Der Hefeteig kann nur dann richtig aufgehen, wenn genügend Zucker und ausreichend Wärme vorhanden sind. Dies benötigt die Hefe zum Wachsen. Sofern eine der beiden Komponenten nicht oder nur gering vorliegt, kann sich auch kein richtiger Teig entwickeln.
  2. Bevor Sie die Hefe in den Teig geben, müssen Sie diese mit ein wenig Wasser oder Milch vermengen. Verrühren Sie die Zutaten in einem Glas, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Wichtig ist hierbei, dass das Wasser oder die Milch lauwarm sein muss.
  3. Weiterhin darf die Temperatur nicht zu niedrig und auch nicht zu hoch sein. Beide Faktoren wirken sich negativ auf die Entwicklung des Hefeteigs aus. Das Wasser oder die Milch dürfen nicht wärmer als 40 Grad sein. Geben Sie in die Hefemilch vorab zudem schon etwas Zucker.
  4. Im Gegensatz zu frischer Hefe ist die Verwendung von Trockenhefe um einiges leichter. Hier fällt das Anrühren im Vorfeld weg. Auch wenn die frische Hefe zu alt ist, kann der Teig unter Umständen nicht gelingen.
  5. Nachdem Sie den Hefeteig zubereitet haben, sollten Sie diesen mit einem Küchenhandtuch abdecken oder mit Frischhaltefolie luftdicht verschließen. Stellen Sie den Behälter mit dem Teig an einen warmen Ort im Haus. Beispielsweise können Sie hierzu den Teig über die Heizung stellen. Eine Temperatur von 32 Grad ist in diesem Fall optimal. Ob der Teig nach der Ruhezeit weiterverarbeitet werden kann, wissen Sie, wenn dieser sein Volumen verdoppelt hat.
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