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Wie gesund ist Döner? Das sollten Sie hierzu wissen

Döner gesund

Wenn es mittags mal schnell gehen muss und der Hunger kommt, gehen viele Menschen in die nächstgelegene Döner-Bude. Der Döner ist ein sehr beliebtes Fast Food. Aber ist Döner eigentlich gesund? Nachfolgend erfahren Sie, was Sie alles über Döner wissen sollten und finden heraus, wie gesund oder ungesund die beliebte Speise wirklich ist.

Daraus besteht Döner – wichtige Informationen

Der Name kommt aus dem Türkischen. Die Bezeichnung Döner setzt sich aus den Wörtern “döndurmek”, was so viel bedeutet wie “sich drehen” sowie dem türkischen Wort “Kebab” für Grillfleisch zusammen.

  1. Es gibt eine sogenannte “Döner-Verordnung”, worin genau festgehalten ist, welches Fleisch in den Döner gehört. Hierzu gehören die Fleischsorten Rind, Kalb, Schaf und Lamm. Der Hackfleischanteil ist gemäß der Verordnung auf 60 % begrenzt und darf diesen Wert nicht überschreiten. Sofern der Döner von diesen Vorgaben abweicht, kann man ihn lediglich als einen Drehspieß nach Döner Kebab-Art nennen.
  2. Wenn ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dürfen die Döner-Verkäufer auch Fleisch von der Pute oder dem Hähnchen auf den Spieß stecken.
  3. Doch nicht nur Fleisch kommt auf den Döner. Zudem gehören in das Fladenbrot Tomaten, Gurken, Salat, Zwiebeln, Kraut und ein Dressing.
  4. In Deutschland bekommt man einen Döner, der wenig mit dem Original aus der Türkei zu tun hat. Der Döner stammt aus Anatolien und dort wird traditionell nur Hammel- oder auch Lammfleisch verwendet.
  5. Weiterhin kommen traditionell die Beilagen mit dem Fleisch auf einen Teller. Bei dem Fladenbrot, das mit den Zutaten kombiniert wird, handelt es sich um eine Erfindung aus Deutschland. Auf diese Weise kann man das Gericht mit gegrilltem Fleisch viel besser als Fast Food mitnehmen.

Döner macht schöner – stimmt das?

In der Gesellschaft genießt Fast Food eher einen schlechten Ruf. Auch bei Döner wird dabei keine Ausnahme gemacht. Wenn man den Döner aber mit Pizza, Burger und anderen Gerichten vergleicht, kommt das türkische Fladenbrot noch ganz gut daher.

  1. Das Gemüse sowie das Kraut liefern Vitamine und Ballaststoffe.
  2. In der Tomate stecken die Vitamine A, B1 und 2, C sowie E. Ebenso sind darin Niacin und weitere wichtige Mineralstoffe enthalten. Die Zwiebel enthält ebenfalls Vitamin C und zusätzlich Magnesium, Kalium und Kalzium.
  3. Vom Fleisch kommt selbstverständlich das Eiweiß. Proteine tragen zum Muskelaufbau bei. Der Nachteil besteht jedoch darin, dass der Fettgehalt besonders bei Lamm ziemlich hoch ist. Wenn Sie weniger Fett zu sich nehmen möchten, sollten Sie auf die Variante mit Geflügel zurückgreifen.
  4. Das Brot ist beim Döner das Ungesündeste. Es wird aus Weißmehl hergestellt, das wiederum aus leeren Kohlenhydraten besteht, die dem Körper nichts nützen.

Zusammenfassend bedeutet dies, dass der Döner dem Körper durchaus einige wichtige Nährstoffe liefern kann und hinsichtlich der Gesundheit vor anderen Fast Food Gerichten liegt. Sie müssen also kein zu schlechtes Gewissen haben, wenn Sie in der Mittagspause mal einen Döner verspeisen. Interessante Info: In Berlin gibt es mehr Döner-Buden als in Istanbul.

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