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Wie gesund ist Kresse? Das sollten Sie hierzu wissen

Kresse anpflanzen

Bereits in der Antike war die Kresse als gesunde Heilpflanze bekannt und wurde auch zum Würzen verschiedener Speisen verwendet. Im Mittelalter haben die Menschen Kresse im Kloster angepflanzt. In diesem Artikel erfahren Sie, wie gesund die kleinen Pflanzen sind und wie Sie diese in der Küche verwenden können.

Kresse – deshalb ist sie so gesund

Die Kresse ist eine sehr vielfältige Pflanze, die Sie in verschiedenen Speisen verwenden können. Zudem tun Sie mit dem Verzehr Ihrer Gesundheit einen Gefallen:

  1. Vitamine und Mineralstoffe: Kresse enthält zahlreiche Vitamine und Nährstoffe, die für den Körper wichtig sind. Hierzu zählen Vitamin C und Vitamin B sowie Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium. Auch Eisen, das wichtig für die Blutbildung ist, kommt in Kresse vor. Kalzium unterstützt den Körper beim Aufbau von Knochen.
  2. Senföle: Weiterhin sind in Kresse Senföle enthalten, die einen scharfen Geschmack mit sich bringen. Hierdurch werden zusätzlich Bakterien, Pilze und andere Krankheitserreger aus dem Körper vertrieben werden und das Immunsystem wird somit gestärkt. Die Senföle haben außerdem eine desinfizierende und harntreibende Wirkung.
  3. Spurenelemente: Nicht nur das Spurenelement Jod ist in der Kresse enthalten. Auch Chrom steckt in der Kresse. Jod ist sehr wichtig für die Energieversorgung im Körper und Chrom sorgt dafür, dass Sie länger satt sind. Chrom ist zudem in der Lage, die Zuckeraufnahme der Zellen zu verbessern und somit den Blutzuckerspiegel zu senken.
  4. Hilfe bei Verdauungsproblemen: Sie können Kresse als natürliches Hilfsmittel bei allen Arten von Verdauungsbeschwerden einsetzen. Mischen Sie hierzu einfach Pulver aus Kressesamen mit Wasser und Honig. Durch die Konsistenz des Kressesamenpulvers bildet sich in den Innenwänden Ihres Magen-Darm-Traktes eine schleimige Schutzschicht.

Damit sich durch die Aufnahme von Kresse ein gesundheitsfördernder Effekt einstellt, sollten Sie diese am besten regelmäßig täglich und zu mehreren Mahlzeiten verzehren.

Kresse anbauen und verzehren – so geht es

Bei Kresse handelt es sich nicht nur um ein gesundes Kraut, sondern auch um eine sehr anspruchslose Pflanze. Die Kresse kann bei nahezu jeder klimatischen Bedingung gedeihen. Es gibt neben der bekannten Gartenkresse auch noch die Brunnenkresse, die am besten an einem Standort in der Nähe eines Teichs oder Wasserlaufs wächst.

  1. Möchten Sie die Gartenkresse im Freien anpflanzen, dann können Sie diese im Frühjahr und bis in den Herbst hinein ernten. Man verzehrt bei der Kresse grundsätzlich nur die ersten zarten Keimblätter. Im Winter haben Sie die Möglichkeit, die Kresse in der Wohnung oder dem Haus zu züchten.
  2. Kresse sollten Sie am besten immer frisch essen. Deshalb ist die Pflanze gut dazu geeignet, um im Haus auf der Fensterbank in einer kleinen Menge angepflanzt zu werden. Die Pflanze ist anspruchslos und dazu in der Lage, auf Watte oder Küchenrolle zu keimen. So haben Sie immer frischen Nachschub zu Hause.
  3. Sie können die Kresse auf unterschiedliche Weise verzehren. Optimal lässt sich die Kresse mit dem würzigen Geschmack mit Frischkäse oder Quark vermischen. Ebenso gut können Sie die Kresse in einer Soße, einem Salat oder auf einer Suppe servieren.

Achtung: Sie sollten wissen, dass die Garten- und Brunnenkresse nicht mit der Kapuzinerkresse verwandt ist. Die Kapuzinerkresse gehört zu den Kapuzinerkressegewächsen und hat orange-rote Blüten, von denen ebenso alle Bestandteile essbar sind.

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