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Windows-PC vor Bedrohungen schützen – mit diesen Tipps klappt es

Ihr Computer ist tagtäglich zahlreichen Bedrohungen ausgesetzt. Viren, Trojaner und Passwortdiebe zählen dazu und versuchen in Ihren Windows-Rechner einzudringen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie Ihren PC vor diesen Bedrohungen wirksam schützen. Hierzu gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten. Damit Ihr PC wirklich sicher ist, sollten Sie Schwachstellen vorbeugen. So können Sie verhindern, dass wichtige Daten oder Passwörter gestohlen werden. Da auch die Viren und Trojaner immer effizienter werden, sollten Sie stets auf dem neusten Stand sein, was die Sicherheit Ihres PCs angeht. Nachfolgend haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen, Ihren Computer wirksam vor Angriffen zu schützen.

Schützen Sie sich vor unerwünschten Anfragen

Die meisten Attacken aus dem Internet passieren im Hintergrund, sodass Sie als Nutzer nichts davon mitbekommen. Sie haben die Möglichkeit, diese unberechtigten Zugriffe mithilfe der Windows Firewall zu blockieren. Auf diese Weise verhindern Sie, dass jemand unbemerkt Zugriff auf Ihr System erhält und Ihre Daten stehlen kann. Eine Firewall erlaubt lediglich einige bestimmte eingehende und ausgehende Verbindungen auf Ihrem Rechner. So wird Ihr Windows-Rechner wirksam geschützt.

Schränken Sie die Rechte mithilfe der Benutzerkontensteuerung ein

Es ist sehr wichtig, darauf zu achten, dass schädliche Software nicht sofort auf wichtige Einstellungen Ihres PCs zugreifen kann. Hierzu sollten Sie beim angemeldeten Benutzer die Nutzungsrechte einschränken. Um Ihren PC ganz normal zu nutzen, müssen Sie nicht immer als Admin angemeldet sein, sondern können von einem eingeschränkten Nutzerkonto aus agieren. Erhält nämlich eine Schadsoftware Zugriff auf Ihr Konto und Sie sind als Admin angemeldet, kann diese großen Schaden anrichten. Mit eingeschränkten Nutzungsrechten können Sie dem entgegenwirken. Bei dem Punkt “Einstellungen/Konten” können Sie beispielsweise bei Ihrem Computer mit Windows 10 einen eingeschränkten und lokalen Nutzer erstellen. Verwenden Sie diesen Benutzer dann zur Anmeldung an Ihrem Windows-PC. Hiermit minimieren Sie das Risiko, dass ein Dritter unerwünschte Software auf dem Gerät installieren kann.

Halten Sie Schädlinge mit einer Antiviren-Software fern

Damit Ihr Computer wirklich sicher vor Viren und Trojanern ist, sollten Sie in jedem Fall eine gute Antiviren-Software installieren. Zwar bietet das in Windows 10 enthaltene Programm einen gewissen Grundschutz, jedoch ist eine umfangreiche Sicherheitssoftware empfehlenswert, wenn Sie auf Nummer sichergehen möchten. Eine Internet Security Software wie Bitdefender bietet Ihrem Windows-PC einen umfangreichen Schutz und wehrt Internet-Bedrohungen ab. Hierbei schützt die Software Ihren PC nicht nur vor neuen, sondern auch vor bestehenden Bedrohungen. Die Leistung Ihres PCs wird durch die Arbeit des Programms nicht beeinflusst und Sie können bei gewohnter PC-Leistung weiter surfen. Indem Sie in eine Software zur Abwehr von Viren investieren, wird Ihre Privatsphäre umfassend geschützt und auch Ihre Daten in sozialen Netzwerken sind sicher. Auf diese Weise können Sie im Internet aktiv sein und müssen sich keine Sorgen um Ihre persönlichen Daten, Passwörter oder einem Ausspähen durch Ihre Webcam machen.

Bringen Sie Ihren PC stets auf den neusten Stand

Weiterhin ist es wichtig, dass Ihr Computer immer auf dem aktuellen Stand ist. Die größte Schwachstelle ist bei Windows oder auch anderen Anwendungssystemen eine Sicherheitslücke. Diese beeinträchtigt die Sicherheit Ihres PCs und bietet eine Angriffsfläche für Hacker. Die Hacker wiederum nutzen die Lücke im Sicherheitssystem für sich und üben gezielt Angriffe aus. Da die Sicherheit in Windows durch ein neues Update angepasst werden kann, sollten Sie immer darauf achten, ein neu erschienenes Update so schnell wie möglich zu installieren. Neben Windows sollten Sie auch Updates bei Ihren Browser-Erweiterungen, dem Adobe Acrobat als PDF-Reader oder Java vornehmen. Auch Ihr Antiviren-Programm müssen Sie regelmäßig updaten, um vor Bedrohungen sicher zu sein. Treffen Sie hierzu die passenden Einstellungen und lassen sich entweder an neue Updates erinnern oder diese automatisch installieren.

Verwenden Sie sichere Passwörter für den Log-in

Bereits nachdem Sie Ihren Computer gestartet haben, lauert die erste potenzielle Sicherheitslücke. Das Passwort für den Log-in Ihres Windows-PCs sollten Sie nicht unterschätzen, sondern so sicher wie möglich machen. In den Konto-Einstellungen können Sie sich ein sicheres Passwort oder einen PIN festlegen. Das Passwort sollte am besten so lang wie möglich sein und keine Wörter beinhalten, die mit Ihnen in Verbindung gebracht werden können. Generell sind ganze Wörter als Bestandteil des Passwortes nicht zu empfehlen. Mischen Sie Kleinbuchstaben mit Großbuchstaben sowie Sonderzeichen und Zahlen. Die Mindestlänge des Passwortes beträgt acht Zeichen. Wenn Sie ein sicheres Passwort für mehrere Plattformen benötigen, können Sie sich zunächst ein Grundpasswort mit sechs Stellen überlegen. Für jede Plattform hängen Sie an dieses dann jeweils zusätzlich sechs weitere Stellen bestehend aus Zahlen- und Buchstabenkombinationen an.

Vergessen Sie bei der Absicherung den Router nicht

Ebenso sollten Sie Ihren Router gegen Bedrohungen absichern. Die meisten WLAN-Router besitzen einen Standard-Netzwerkschlüssel. Dieser Schlüssel ist jedoch in den meisten Fällen nicht ausreichend. Sichern Sie aus diesem Grund auch den Zugriff auf den Router und dessen Einstellungen mit einem sicheren Passwort. Der Router besitzt zudem eine eigene Firewall, die in der Regel zuverlässig ist. Bevor Sie mit dem Gedanken spielen, eine Überwachungskamera oder einen modernen Kühlschrank mit dem WLAN zu verbinden, sollten Sie bedenken, dass das Sicherheitsrisiko dadurch erhöht wird.

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