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Woher kommt der Begriff Teewurst? Hier erfahren Sie es!

Teewurst Geschichte

Bei dem Namen Teewurst könnte man denken, dass sich Tee in der Wurst befindet. Doch ob das stimmt, erfahren Sie nachfolgend in diesem Artikel. Hier erklären wir Ihnen, wie der Brotaufstrich seinen Namen erhalten hat.

Teewurst – eine Erfindung aus Rügenwalde

In der Teewurst steckt nicht wirklich Tee und auch bei der Herstellung steht Tee in keinem Zusammenhang mit der Produktion der Wurst. So ist es zu der Bezeichnung für die Wurst gekommen:

  1. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde Rügenwalde, eine Stadt in Hinterpommern, eine regelrechte Metropole für Wurstwaren. Dafür ist nicht zuletzt auch der Hafen verantwortlich, der einen regen Handel mit Spezialitäten aus Wurst ermöglicht hat.
  2. Damit hat auch die bekannte Wurstmarke zu tun, deren Produkte Sie heutzutage in jedem Kühlregal finden. Carl Müller hat im Jahr 1834 die Rügenwalder Wurstfabrik gegründet.
  3. Geht es im Speziellen um die Teewurst, dann ist Carl Müller jedoch nicht die Hauptperson. Sein Sohn hat um die Jahrhundertwende die Streichwurst mit dem besonderen Geschmack erfunden.
  4. Die Herstellung dieser Wurst war für die damaligen Verhältnisse sehr aufwendig, da man die Zutaten fein zerkleinern musste. Die Teewurst musste weiterhin reifen. Danach hat sie aber einen ganz besonderen Geschmack und zeichnet sich durch ihr herzhaftes und feines Aroma aus.
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Herzhaftes zum Tee – so hat sich die Teewurst etabliert

Nachmittags einen Tee zu trinken, war in Rügenwalde zu dieser Zeit üblich. Die Einwohner der Wurst-Stadt mochten statt Süßem aber lieber etwas Herzhaftes, wodurch die Teewurst ein echter Renner wurde. Man saß beim Tee zusammen und dazu wurde die Streichwurst als Imbiss gereicht. Mit der Zeit bekam die Streichwurst dann den Namen Teewurst, da man sie gerne zum Tee verzehrte. Somit verbreitete der Trend sich auch über die Stadtgrenzen von Rügenwalde hinaus.

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