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Zypresse düngen – darauf müssen Sie achten

Zypressen düngen Tipps

Um sicherzustellen, dass Ihre Zypressen richtig gut wachsen, sollten Sie diese in regelmäßigen Abständen düngen. In diesem Artikel geben wir Ihnen hilfreiche Tipps. Sie erfahren außerdem, welchen Dünger Sie verwenden sollten, wie oft man Zypressen düngen muss und was es sonst noch zu beachten gibt.

Zypressen richtig düngen – wichtige Hinweise und Tipps

Eine immergrüne Zypresse wächst schnell und hat einen hohen Nährstoffbedarf. Den Zeitpunkt und die Häufigkeit des Düngens sollten Sie in jedem Fall an die Bodenbeschaffenheit und den Standort der Zypresse anpassen.

  1. Wie viel Dünger Sie der Zypresse geben, ist abhängig davon, ob sich die Pflanze im Kübel oder im Freiland befindet.
  2. Eine Zypresse im Kübel düngen Sie am besten einmal im Monat in Zeitraum zwischen April und September. Optimal eignet sich ein flüssiger Dünger, welchen Sie einfach in das Gießwasser füllen.
  3. Auch wenn Sie die Zypresse im Kübel regelmäßig düngen, sollten Sie diese nach zwei bis drei Jahren in einen Topf mit frischer Erde umtopfen. Haben Sie die Zypresse umgetopft, dann müssen Sie dieser in den ersten Monaten keinen zusätzlichen Dünger geben.
  4. Spätestens im September ist es empfehlenswert, das Düngen einzustellen. Versorgen Sie die Zypresse im September oder Oktober aber noch mit etwas Kalium, damit sie im Winter die Kälte besser vertragen kann.

Zypresse im Freiland düngen – so geht es

Wenn Sie die Zypresse gerade neu einpflanzen möchten, dann sollten Sie den Boden so gut es geht vorbereiten und mit Nährstoffen versorgen. Das können Sie beispielsweise erreichen, indem Sie abgelagerten Mist oder auch Kompost darunter mischen.

  1. Nachdem Sie den Boden entsprechend vorbereitet haben, ist im ersten Jahr für die Zypresse keine zusätzliche Gabe von Dünger erforderlich. Ab dem zweiten Jahr können Sie damit starten, die Pflanze regelmäßig zu düngen.
  2. Auch der Boden spielt in dieser Hinsicht eine wichtige Rolle. Sie sollten wissen, dass lehmige Böden in der Regel eine höhere Menge an Nährstoffen enthalten und sie auch länger speichern. Sandige Böden enthalten weniger Nährstoffe und Dünger auf mineralischer Basis werden in dieser Erde schneller ausgewaschen.
  3. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie das Düngen an den Boden anpassen. Haben Sie einen lehmigen Boden, dann ist eine Düngung am Anfang der Wachstumsphase vollkommen ausreichend.
  4. Sehr gut als Dünger eignen sich Mist, Hornspäne oder auch Kompost. Sie sollten den Dünger im Frühling mit einer Harke in den Bereich rund um die Zypresse einarbeiten.
  5. Ist der Boden in Ihrem Garten sandig, dann verwenden Sie Langzeitdünger und organischen Dünger. Die Nährstoffe können nach und nach an die Wurzeln abgegeben werden und der Humusanteil im Boden erhöht sich. Somit verbessern Sie zudem die Wasserspeicherkapazitäten.

Wenn Sie keinen organischen Dünger zu Hause haben, dann verwenden Sie alternativ einfach Koniferendünger. Ein bis zwei Mal im Jahr sollten Sie diese Art von Dünger verwenden.

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